Was macht ein Schwabe,…

… der sich zwar für knuspriges Schäufele und Kellerbier begeistern kann, der aber nie die fränkische Zunge angenommen hat und trotzdem einen historischen Roman in Fürth spielen lassen will? — Klarer Fall, er holt sich Hilfe. (Weil, der isch ja ed blêd.)

In meinem Fall war das helfende Mundwerk mein alter Kumpel und Arbeitskollege Christian „Hoadl“ Hack (wie das mit diesen fiesen Hausnamen läuft, hab ich immer noch nicht begriffen), der meine Dialoge wo es Not tat in lupenreines Middelfränkisch übersetzt hat — dafür nochmal ein schallendes Vergelt’s Gott!

Doch sollte sich jetzt kein preußischer Zugereister dadurch vom Lesen von Iahel Nimoy abhalten lassen — das Groß der Dialoge ist tatsächlich dudenfeines Hochdeutsch, und fränkisch wird’s nur, wenn Herr von Cramm und Frau Nimoy sich unter die Fürther Arbeiterklasse mischen, und auch dann kann der geneigte Leser unter Garantie noch folgen.

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