Ungezogen umgezogen

Ab und zu ist es Zeit, was Neues auszuprobieren, und auch mein Verleger ist den Schritt gegangen — Ab sofort ist die „Edition Knurrhahn“ online hier zu finden:

http://www.thomasruegerverlag.de.vu

(Und damit gehören diese grauenvollen Vodafone-Popups endlich der Vergangenheit an…)

Unter der Adresse („Kontakt“) können natürlich auch die Bücher der Edition bestellt werden. Bitte aktualisieren Sie Ihre Links!

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Und noch was ganz anderes:

Es gibt noch ein weiters Projekt, bei dem ich im Moment involviert bin, und zwar handelt es sich dabei um „Blakes Heaven“.

Das Buch ist ein Tribut an „Blakes 7“*), eine SF-Serie des englischen Fernsehens, die in den frühen 70ern so etwas wie „Robin Hood in Space“ auf die Bildschirme brachte. Wenn ihr sie nicht kennt, dann outet euch das nicht als ignorant — die Serie wurde in Deutschland nie ausgestrahlt, und selbst in Großbritannien hat sie nur eine überschaubare Anhängerschaft. Zu dieser Anhängerschaft zählt aber einerseits John Davies, der dieses Projekt ins Leben gerufen hat, und andererseits meine Frau Sina, im Gegensatz zu mir, der „Blakes 7“ nicht allzuviel abgewinnen konnte.

Johns Idee war es, zu jeder der Episoden der Serien einen Fan (oder in Ermangelung dessen einfach nur einen Zuschauer) seine Erinnerungen an diese eine Folge niederschreiben zu lassen: Was er dabei empfunden hat, als er sie zum ersten Mal sah, wie sie ihn bewegt und beeinflusst hat. Klar, dass Sina, als sie von „Blakes Heaven“ hörte, Feuer und Flamme für das Thema war und sich beteiligt hat. Als einer der Teilnehmer sich aus dem Projekt zurückziehen musste, stand ich plötzlich im Rampenlicht und wurde mit sanfter Gewalt ebenfalls zur Mitarbeit überredet…

So entstand ein kurzes Essay, „Minority Report: The Children of Auron“, in dem ein Nicht-Fan (was John erst bewusst wurde, nachdem er mich eingeladen hatte) seine Ansichten zu der Serie im Allgemeinen und dieser Folge im besonderen zum Besten gibt. Große literarische Qualitäten kann ich nicht versprechen, zumal das Essay auf Englisch ist, aber ich lege die Hand dafür ins Feuer, dass der Kontrast zwischen Sinas und meiner Sicht auf die Serie zumindest… „interessant“ sein wird.

*) Fans haben früh bemerkt, dass die BBC anscheinend tatsächlich die ersten drei Staffeln lang die Pflege der englischen Sprache vergessen und im Titel der Serie den eigentlich angebrachten Apostroph („Blake’s“) weggelassen hat…

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Mal was anderes

Weil man sich ja nicht immer nur mit Mord und Totschlag befassen kann, verfolge ich auch noch andere Hobbys.

Zusammen mit meiner Frau Sina und anderen mehr oder weniger vertrauenswürdigen Gestalten arbeite ich derzeit an A Little more Sonic, einem Projekt, mit dem wir Audiogeschichten rund um Doctor Who produzieren wollen.

Ich habe ja schon vor geraumer Zeit meine Leidenschaft für das Tonstudio entdeckt — dabei entstanden sind Hörgeschichten, Beiträge für verschiedene lokale nichtkommerzielle Sender und nicht zuletzt auch Hörspiele. Da wir kürzlich mit Sina ohnehin Gesangs-Demos augenommen haben, lag nichts näher, als das mit unserer Vorliebe für Doctor Who zu verbinden; einer Serie, der wir beide als devote Anhänger verbunden sind, und Sina hat sich entschlossen, das in die Hand zu nehmen.

Auf dem A Little more Sonic-Blog halten wir euch über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden. Im Moment gibt es neben hochfliegenden Plänen immerhin schon mal das Exposé für die erste Story, „Tage auf Halkyon“.

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Eine entzückende, wenn auch sehr junge Frau Nimoy

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Etwas später mit einem Krüglein Himbeerbrause neben sich sah sie noch reizender aus.

Teilnehmerin der „Zeitinseln“ in Minden; Darstellung der deutschen Kaiserzeit

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Bücher, die es geben sollte

„Volldampf und Kohldampf: Ein Überblick über die Zug- und Bahnhofsrestaurationen der Kaiserzeit“

Ich würd’s kaufen.

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Zurück von meiner ersten Signierstunde

Man muss es ja schon fast nicht mehr erwähnen: Die Buchhandlung Genniges hat mich kurzfristig eingeladen, eine kleine Signierstunde bei sich abzuhalten, und dem wollte ich mich natürlich nicht entziehen.

Offensichtlich war der Ansturm nicht so, dass man uns jetzt die letzten Exemplare von Zita S. oder dem Goldfisch aus den Händen gerissen hätte, aber das war ja auch bei der beschränkten Promo des Events nicht zu erwarten. Aber es hat mir großen Spaß gemacht, und ein bisschen „Networking“ hat sich auf diese Weise auch ergeben…

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Success hasn’t spoiled me yet

Aber es ist nicht einfach, bescheiden zu bleiben: Die Buchhandlung Genniges (jetzt übrigens auch auf Facebook) hat auch zu diesem Buch wieder ein Poster mit Johannas Cover aufgestellt:

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Wie geil ist das?

(Foto: Shelly Sullivan)

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Wal bläst: Goldfisch gesichtet!

Nachdem bereits am Samstag die ersten Exemplare des „Einsamen Goldfischs“ in der Fürther Innenstadt gesichtet wurden, dauerte es noch bis gestern abend, ehe ich tatsächlich das fertige Buch zu Gesicht und in die Hände bekam:

SAM_2018

Ich freu mich riesig, es ist super geworden (Danke für das Cover, Johanna!) Genniges hat es bereits im Sortiment (neben „Zita S.“), und bereitet auch wieder große Promo-Poster vor, und ich hoffe, die anderen Fürther Buchhandlungen werden nachziehen, so dass wir uns ein bisschen vom Sog der Criminale mitnehmen lassen können, auch wenn wir selber nicht daran teilnehmen.

Wer das Buch nicht direkt bei Genniges kaufen kann, kann es natürlich auch in jeder anderen Buchhandlung bestellen (leider noch immer nicht über Amazon), oder am besten und schnellsten direkt über den Verlag.

Die Information, die ihr braucht, ist in jedem Fall:

Elmar Vogt: Der Fall des einsamen Goldfischs, edition Knurrhahn, ISBN 978-3-932717-48-2

Der Preis beträgt wie bei „Zita S.“ 12,80€. Wenn ihr über den Verlag bestellt, schickt einfach eine kurze Nachricht mit, und ich signiere euch das Buch gern!

P.S. — Ich weiß, dass es ein Delfin ist.

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Da!

Das Buch ist da. :-) Mehr in Kürze!

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Making of… Murder (6)

Nachdem die Vorbereitungen soweit abgeschlossen sind, wird es Zeit zum Sprung ins Wasser: Buchblock und Cover gehen ab zum Drucker, und ab jetzt tut es richtig weh, wenn etwas schiefläuft.

Aber was soll schon schiefgehen? Etwas Verwirrung um die ISBN des Buches? Oder ein und dieselbe Datei mit dem Cover, die auf demselben Rechner unterschiedliche Farben zeigt, je nachdem mit welchem Programm sie betrachtet wird, bis niemand mehr weiß, welche Farbkombination beim Drucker ankommen wird? Mails mit dem Betreff „Stoppt die Presse!“, die hektisch hin- und hergeschickt werden?

Nein, sowas passiert nur in schlechten Komödien, nicht aber im wirklichen Leben… Oder wenn, dann nur sehr selten. Aber irgendwann ist der Zeitpunkt erreicht, wo der letzte Tippfehler und die letzte Farbabweichung korrigiert werden konnte und das Team gespannt auf die Ergebnisse des Druckers wartet… Was ziemlich genau der Stand ist, auf dem wir uns derzeit befinden.

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